{"id":211,"date":"2024-02-16T11:56:11","date_gmt":"2024-02-16T11:56:11","guid":{"rendered":"https:\/\/flensburg.fau.org\/?p=211"},"modified":"2024-02-16T11:57:24","modified_gmt":"2024-02-16T11:57:24","slug":"educat-kollektiv-bildung-ohne-zwang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/flensburg.fau.org\/?p=211","title":{"rendered":"Educat-Kollektiv: Bildung ohne Zwang"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein Interview mit Maja und Fine vom Bildungskollektiv Educat.<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Maja lebt in Dresden und ist seit fast drei Jahren beim Educat Kollektiv. Sie kommt aus dem Bereich Projektarbeit, hat lange f\u00fcr einen Verein feministische Bildungsarbeit organisiert und hat ihren gewerkschaftlichen Hintergrund in der FAU. Fine lebt in Berlin und ist seit vier Jahren beim Educat Kollektiv. Sie hat Internationale Beziehungen studiert und in einem Jugendverband gearbeitet. Sie wollte mehr selbstbestimmte und hierarchiearme Bildungsarbeit machen und ist so zum Kollektiv gesto\u00dfen. Das Gespr\u00e4ch mit den beiden f\u00fchrte Jay Parker f\u00fcr die Direkte Aktion.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>DA: Was ist das Educat Kollektiv und wie lange gibt es dieses schon?<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Fine: <\/b>Educat ist ein Bildungskollektiv. Wir sind 6 Leute, die vor allem in Dresden und Berlin t\u00e4tig sind. Wir haben uns 2019 in Dresden gegr\u00fcndet und machen politische Bildungsarbeit \u2013 dieses Jahr feiern wir schon 5 Jahre Kollektivbetrieb! Unsere Kernthemen sind Antidiskriminierungsarbeit, vor allem zu Sexismus. Dazu begleiten wir inzwischen auch l\u00e4ngerfristig Gruppen und machen diskriminierungssensible Struktur- &amp; Organisationsentwicklung. Urspr\u00fcnglich hatten wir einen starken Fokus auf Gedenkwanderungen, die wir in der S\u00e4chsischen Schweiz machen, um daran zu erinnern, was in der Region des Elbsandsteingebirges im Nationalsozialismus passiert ist und um Widerstandsgeschichten aufzuzeigen. Im Moment machen wir viel projektbezogene Arbeit, aber daneben auch viele Workshops mit Jugendlichen, politischen Gruppen, Verb\u00e4nden und Vereinen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>DA: Wie ist das organisiert, wie arbeitet ihr? Wie entsteht zum Beispiel ein Format wie ein Antidiskriminierungs-Workshop?<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Maja: <\/b>Da gibt es bei uns ganz viele Wege, wir haben alle unterschiedliche Arbeitsweisen. Manchmal wird ein Thema von au\u00dfen gesetzt, d.h. wir werden angefragt, geben das in die Gruppe und fragen, wer darauf Lust hat und dann wird dazu etwas entwickelt. Ein anderer Weg ist zum Beispiel, dass wir im Rahmen unseres <a href=\"https:\/\/www.educat-kollektiv.org\/bildungsprogramm\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bildungsprogramms<\/a> Ideen entwickeln und fragen, wer Lust hat, daran mitzuwirken. Es passiert aber auch, dass eine Person merkt, dass sie auf ein Thema Lust hat und dann ein Projekt entwickelt \u2013 entweder mit anderen Leuten im Kollektiv oder auch mit externen Kooperationspartner:innen. Wir arbeiten auch mit anderen freien Bildungsreferent:innen zusammen. Dann beantragen wir das und schauen, wenn wir gef\u00f6rdert werden, in welchem Rahmen es umgesetzt wird. Es kann auch sein, dass das mit ganz vielen Kooperationspartner:innen zusammen passiert. Die Bandbreite ist riesig gro\u00df.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>DA: Ihr habt jetzt schon euer Bildungsprogramm angesprochen, aber wie seid ihr strukturiert, wie organisiert ihr euch sonst?<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Fine: <\/b>Wir treffen uns zwei Mal die Woche und besprechen, was so ansteht. Alle zwei Monate nehmen wir uns zwei Tage Zeit, um uns abwechselnd in Dresden und Berlin zu treffen. Wir nehmen uns viel Zeit f\u00fcr unsere Kollektivprozesse und ich glaube, das ist auch gut und richtig und wichtig.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>DA: <\/b><b>Ihr beteiligt euch an mehreren Kollektivbetriebsvernetzungstreffen. Was nehmt ihr aus diesen Treffen mit? Was ist euer Verst\u00e4ndnis von Kollektiv oder von Kollektivarbeit?<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Fine:<\/b> Wo es keinen Standard gibt, ist der Kollektivbegriff allgemein. Du kannst ein Theaterkollektiv sein und dich zwei Wochen in den Ferien treffen und trotzdem sagen, wir sind ein Theaterkollektiv. Oder du kannst den gleichen kapitalistischen Regeln folgen wie ein gewinnorientiertes Unternehmen auch, aber trotzdem sagen, wir sind ein Kollektiv, weil es cooler klingt.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Maja: <\/b>Was ein Kollektiv f\u00fcr uns bedeutet und was wir aus den Vernetzungen mitnehmen k\u00f6nnen, fragen wir uns auch immer wieder. Und ich w\u00fcrde sagen, dass wir sie auch nicht immer gut beantworten k\u00f6nnen. Ich kann zum Beispiel f\u00fcr die Kollektive-Vernetzung in Dresden sagen, dass wir alle inhaltlich sehr unterschiedliche Sachen machen und damit einher gehen dann nat\u00fcrlich unterschiedliche Fragestellungen. Zum Beispiel, wie machen wir das mit der Rechtsform? Da sind die Synergieeffekte gar nicht so gro\u00df an dieser Stelle. Aber wir machen zum Beispiel schon seit 2021 ein bis zwei Mal im Jahr eine kollektive Stadtrundfahrt. Wir haben einen gemeinsamen Flyer \u00fcber Kollektive in Dresden rausgegeben und wir k\u00f6nnen gemeinsam die Kollektive, die es in der Stadt gibt, gut sichtbar machen und klarmachen: Wir sind relativ viele sehr vielf\u00e4ltige Kollektive. Dadurch k\u00f6nnen wir die Idee vom kollektiven Arbeiten besser \u00f6ffentlich vertreten. Und wir k\u00f6nnen uns auch mal gegenseitig aushelfen, wenn wir Unterst\u00fctzung brauchen. Und dann gibt es noch die Bildungskollektive-Vernetzung. Das macht auf einer inhaltlichen und organisatorischen Ebene f\u00fcr uns viel Sinn, denn da vernetzen sich Kollektive oder Kollektivbetriebe, die mit demselben oder einem sehr \u00e4hnlichen Markt umgehen m\u00fcssen, auf dem wir uns ja auch bewegen und uns behaupten m\u00fcssen, zum Beispiel in Hinblick auf Rechtsformprobleme und -fragen, Zielgruppen, Inhalte, Methoden.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Fine: <\/b>Und wenn es um die Bildungsarbeit geht: Die ist in der Regel sehr schlecht bezahlt und es ist total wichtig, dass Kollektive und Menschen, die in dem Bereich arbeiten, vernetzt bleiben, um gemeinsam Lohndumping zu umgehen. Denn wie in anderen Bereichen auch: Wenn sich jemand findet, der es f\u00fcr einen sehr niedrigen Stundenlohn macht, dann macht es das f\u00fcr andere Menschen schwieriger, die f\u00fcr faire Stundens\u00e4tze k\u00e4mpfen. Da gemeinsam heranzugehen, macht viel mehr Sinn und im Austausch zu sein und eine Perspektive darauf zu bekommen: Was verlangen die anderen? Wo sind die Honorars\u00e4tze der anderen? Das macht mega viel Sinn. Und f\u00fcr unsere allt\u00e4gliche Arbeit muss man auch sagen, dass wir die ganze Zeit kollektive Infrastruktur nutzen. Sowohl was die Berliner B\u00fcror\u00e4ume angeht, aber auch unsere IT-Struktur, genauso wie unsere Lohnbuchhaltungsstruktur. Das sind alles Strukturen, bei denen wir darauf zur\u00fcckgreifen, dass andere Kollektive diese Arbeit machen. Das ist f\u00fcr uns jetzt so allt\u00e4glich geworden, aber ich merke das immer wieder auch in Vernetzungen, dass es f\u00fcr andere Kollektive oder andere Gruppen eine total wertvolle Ressource ist, darauf zur\u00fcckgreifen zu k\u00f6nnen. Sowohl die BigBlueButton-Infrastruktur f\u00fcr unsere Online-Workshops, das Datenkollektiv, die unsere ganze IT stellen, das Zahlenkollektiv, die unsere ganze Lohnbuchhaltung machen. Ohne die k\u00f6nnten wir das alles auch nicht machen. Und ich glaube, es macht einen riesen Unterschied, ob wir das mit einem Kollektiv machen, oder mit irgendeinem gewinnorientierten Schei\u00dfkonzern.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>DA: Ihr habt gerade die Honorarproblematik angesprochen. Gibt es Leitlinien? Wie ist der Stand im Bildungswesen?<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Maja: <\/b>Eindeutig gibt es darauf keine Antwort. Wir versuchen im Rahmen von Vernetzung oder anderen Kollektivbetrieben zu gucken: Was nehmt ihr f\u00fcr Stundens\u00e4tze? Wir arbeiten auch mit einer Spanne. Das ist auch nochmal eine Besonderheit. Bei kleineren Gruppen, deren Arbeit wir wichtig finden, sind wir auch bereit, einen Solipreis anzubieten. Strukturen, die es sich leisten k\u00f6nnen, zahlen dann entsprechend mehr. Das hei\u00dft, wir sind nicht festgelegt. Ich merke aber auch, wenn wir von Vereinen angefragt werden, dass diese selbst wiederum F\u00f6rderrichtlinien unterworfen sind. Die sind zum Teil wirklich unterirdisch und stecken in der Preispolitik meist noch in den 90er Jahren. Das ist was, worunter wir oft leiden, dass die Leute sagen, wir d\u00fcrfen euch aber gar nicht mehr zahlen. Zum Teil steht da 25 Euro die Stunde, was nat\u00fcrlich absurd ist.<\/p>\n<p>In dem Fall sagen wir den Leuten inzwischen, dass wir f\u00fcr diesen Preis nicht arbeiten, denn wir wollen uns selbst Arbeitsbedingungen schaffen, die es uns erm\u00f6glichen, unsere Miete zu bezahlen. Wir sagen dann immer, dass sie das weitergeben sollen. Meist liegt es ja gar nicht an den Leuten, die uns einladen, sondern an den Verwaltungsrichtlinien, die dahinter stehen. Und das hei\u00dft, das was wir an erster Stelle tun k\u00f6nnen, ist zu sagen: Tut uns leid, das k\u00f6nnen wir nicht machen, da wir als Kollektiv draufzahlen w\u00fcrden. Und zum anderen zu sagen: Wenn ihr Formulierungshilfen braucht, um das weiterzugeben, dann k\u00f6nnen wir euch zuarbeiten. Das setzt aber voraus, dass dann Leute da auch wirklich hinterher sind. Und gleichzeitig ist nat\u00fcrlich auch klar, dass das lange Prozesse sind. Das ver\u00e4nderst du nicht in ein, zwei Jahren. Bis sich da die Richtlinien anpassen, vergehen Jahre bis Jahrzehnte. Deswegen ist das auch relativ schwierig, einen Einheitspreis festzulegen, weil das von sehr vielen Zw\u00e4ngen abh\u00e4ngt, die man auf den ersten Blick gar nicht so auf dem Schirm hat.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>DA: Wir sind alle immer wieder, gerade auch auf diesen F\u00f6rderebenen, mit diesen Zw\u00e4ngen und Grundlagen konfrontiert. Daher die Frage, wie viel Zeit f\u00fcr diese Ebenen drauf geht?<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Maja:<\/b> Das ist schwer pauschal zu sagen. Das was wir ganz klar sagen k\u00f6nnen, ist: Nur von Honoraren k\u00f6nnen wir nicht \u00fcberleben \u2013 finanziell. Das passt einfach nicht. Oder wir m\u00fcssten rund um die Uhr Workshops geben, was auch unrealistisch ist. Deswegen sind wir auch auf F\u00f6rderungen angewiesen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>DA: Und wie gestaltet ihr diese Rechtsform aus? Ihr seid ein gemeinn\u00fctziger Verein und ihr seid eure Angestellten in diesem Konstrukt?<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Maja: <\/b>Ja, wir sind ein gemeinn\u00fctziger Verein und stellen alle an, die das wollen. Es kommt da immer darauf an, wer im Kollektiv ist und wer was braucht. Und das, was wir auf einer formalrechtlichen Ebene machen, ist, den Anforderungen des Vereinsrechts zu entsprechen. Das hei\u00dft, wir m\u00fcssen zum Beispiel auch Personen f\u00fcr den Vorstand benennen, die dann entsprechend in der Haftung sind. Diese formalen Kriterien m\u00fcssen wir erf\u00fcllen, das hei\u00dft wir erf\u00fcllen sie formal. Wie wir inhaltlich unsere Arbeitsabl\u00e4ufe ausgestalten, steht dann noch einmal auf einem anderen Blatt. Also wie verhandeln wir, dass wir gemeinsam Verantwortung \u00fcbernehmen und nicht nur die zwei Leute, die da in diesem Registerauszug stehen. Und es ist auch so, dass wir im Kollektiv gemeinsam die Entscheidungen treffen, die uns dann auch betreffen. Das sind Entscheidungen, die wir gemeinsam und konsensual treffen. Das ist auch immer in Bewegung, da wir immer wieder pr\u00fcfen: Passt das noch zu unseren Lebensbedingungen und zu unseren Vorstellungen? Oder wenn neue Leute dazu kommen, dann m\u00fcssen auch wieder Fragen aufgeworfen werden.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Fine: <\/b>Aber es ist auch verr\u00fcckt, dass es keine Rechtsform gibt, die das erm\u00f6glicht, was wir wollen, n\u00e4mlich ohne Chef:in gemeinsam einen Betrieb zu f\u00fchren. Das mit dem Betrieb f\u00fchren ist uns gar nicht so wichtig, sondern einfach zu arbeiten und Bildungsarbeit zu machen. Das ist schon verr\u00fcckt, dass es das nicht gibt. Und jedes Kollektiv je nach Branche findet da seine eigenen Wege. Allein die Frage: Gleicher Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit, oder gleiche L\u00f6hne f\u00fcr alle aus dem Kollektiv oder Bedarfslohn? Das sind einfach Sachen, die sind in der Praxis rechtlich nicht vorgesehen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>DA: Ihr habt schon verschiedene Formate angesprochen. Was sind denn momentan eure Hauptprojekte? Ist das von Person zu Person unterschiedlich? Oder habt ihr auch als Gruppe gerade ein gemeinsames Projekt?<\/b><\/p>\n<p><strong>Fine:<\/strong> Das Kollektiv ist unser Gruppenprojekt! Dann sind wir noch Kooperationspartnerin bei einem anderem internationalen Projekt: Caring Arts. Das besch\u00e4ftigt sich mit Care im weitesten Sinne anhand von k\u00fcnstlerischen Methoden, insbesondere im Theaterbereich. Das soll Feminist:innen, Crip-Aktivist:innen und Menschen, die sich mit Anti-Ableismus besch\u00e4ftigen, verkn\u00fcpfen. Im Deutschen w\u00fcrde man es mit Behindertenfeindlichkeit \u00fcbersetzen. Aber Ableismus umfasst noch mehr als das. Dazu waren wir je eine Woche in M\u00fcnchen und in Wien. Das ist eine kleine Gruppe und da lernen wir auch viel voneinander im Sinne von anti-ableistischer Praxis, also sehr viel in Ruhe und alles zu seiner Zeit und Machbarkeit. Das ist auch sehr wertvoll.<\/p>\n<p><strong>Maja:<\/strong> Au\u00dferdem haben wir in dem Projekt \u201cKategorisch konsequent! Diskriminierende Strukturen erkennen, verstehen, ver\u00e4ndern\u201d \u00fcber anderthalb Jahre zivilgesellschaftliche Organisationen in Sachsen aus den Bereichen Demokratiearbeit und Soziokultur begleitet und mit ihnen diskriminierungssensible Organisationsentwicklung mit den Schwerpunkten Sexismus und Klassismus ausprobiert. Dabei ging es uns nicht nur darum, zu verstehen, wie sich diese Diskrimierungsverh\u00e4ltnisse praktisch auf das Miteinander und die Zusammenarbeit auswirken, wo sie herkommen und welchen Zweck sie erf\u00fcllen, sondern auch anzuerkennen, dass diskriminierende Gedanken und Verhaltensweisen zu uns allen geh\u00f6ren, weil wir uns nun mal in einer sexistischen und klassistischen Welt bewegen. Und dann gehen wir einen Schritt weiter und schauen, an welchen Schrauben wir in der Praxis drehen k\u00f6nnen, damit sich das ver\u00e4ndert. Wir schauen uns die jeweiligen Strukturen also sehr genau an: Wie gehen Leute miteinander um, wie ist die Arbeit organisiert, wer sitzt wo, wer macht was und so weiter? Und dann gehen wir den Schritt in die Ver\u00e4nderung, dann \u00fcben wir das und wenn es nicht klappt, denken wir uns was Neues aus.<br \/>\nZu dem Projekt haben wir k\u00fcrzlich die Brosch\u00fcre \u201cWie k\u00f6nnen wir es wagen? \u00dcber Versuche, Diskriminierung in Gruppen abzubauen\u201d ver\u00f6ffentlicht, auf die sich hoffentlich ganz viele Menschen beziehen k\u00f6nnen, wenn sie sich selbst in ihren Strukturen damit besch\u00e4ftigen wollen. Wir teilen darin, was sich durch den Prozess wie ver\u00e4ndert hat und wie es den Menschen damit ging und geht. Ihr k\u00f6nnt sie <a href=\"https:\/\/www.educat-kollektiv.org\/wie-koennen-wir-es-wagen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> runterladen. Daneben gibt es noch die Wanderungen in der S\u00e4chsischen Schweiz und ein Projekt in Georgien, an dem wir beteiligt sind.<\/p>\n<p><strong>Fine:<\/strong> Im Herbst fand au\u00dferdem eine Bildungsreise nach Georgien zu transnationalem Gedenken statt, in deren Nachgang eine Ausstellung entstanden ist, die im Dezember und Januar im Museum des Kapitalismus in Berlin zu sehen war. Ich selbst mache auch gerade meine Zusatzausbildung zur zertifizierten Erlebnisp\u00e4dagogin. \u2013 Kleiner Werbeblock, falls ihr uns buchen wollt: Erlebnisp\u00e4dagogik! F\u00fcr organisierte Gruppen eine coole Sache. \u2013 Selbst im Stadtkontext kann man verschiedene spannende Kooperations- und Kommunikations\u00fcbungen und Spiele gemeinsam machen.<\/p>\n<p><strong>Maja:<\/strong> Wir waren auch mit einer Wanderung und Workshops bei den Schwarz-roten Bergtagen vertreten. Au\u00dferdem hatten wir ein Wanderwochenende mit Friends und Supporter:innen unseres Kollektivs. Was jetzt zu meinem kleinen Werbeblock \u00fcberleitet: Wir haben viel \u00fcber schwierige finanzielle Verh\u00e4ltnisse geredet und ein Weg, wie wir versuchen, uns ein bisschen unabh\u00e4ngiger zu machen, ist, dass wir gerade einen Stamm von F\u00f6rdermitgliedern aufbauen wollen, die uns regelm\u00e4\u00dfig mit ein bisschen Kohle unterst\u00fctzen und ein Goodie davon ist, dass wir einmal im Jahr ein Wanderwochenende in der S\u00e4chsischen Schweiz machen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>DA: Das sind viele spannende Projekte und ich hoffe, es werden viele Leute auf diese aufmerksam. Vielen Dank an euch f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\">Infos zur F\u00f6rdermitgliedschaft gibt es <a href=\"https:\/\/www.educat-kollektiv.org\/unterstuetzen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/direkteaktion.org\/educat-kollektiv-bildung-ohne-zwang\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">direkteaktion.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Interview mit Maja und Fine vom Bildungskollektiv Educat. 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